Ratschläge an mein jüngeres Ich

Ratschläge an mein jüngeres Ich…für ein Leben unter Palmen

Aus Fehlern lernt man und so konnte ich in meinem eigentlich noch recht jungen Jahren schon einige Dinge lernen. Darauf hätte ich im Nachhinein betrachtet auch verzichten können. So habe ich jetzt einige Ratschläge an mein jüngeres Ich gesammelt. Hätte ich diese Ratschläge in jüngeren Jahren erhalten hätten sie mir vielleicht geholfen, jetzt schon unter Palmen zu leben. Und vielleicht können sie mir auch in Zukunft noch helfen.

Inhaltsverzeichnis:

Nimm jeden Euro, den du kriegen kannst!

Nutze jede Chance ein paar Euro dazu zu verdienen. Führe die Hunde der Nachbarn aus, passe auf die Kinder in deiner Umgebung auf, trage Zeitungen oder Prospekte aus. Wenn Mutti dir 50 Cent bietet, damit du die Geschirrspülmaschine ausräumst… mach es! Jeder Cent (oder zu meiner Zeit noch Pfennig) verwandelt sich durch etwas Zeit in viel mehr Geld und damit Lebensqualität. Weißt du nichts, was du dir zum Geburtstag wünschen sollst… wünsch dir Geld und spare es!

Fang nicht an zu rauchen!

Fang bloß nicht an zu rauchen. Alle tun es, die Freunde, die Eltern… Alle.
Das war zumindest der Fall, als ich damals angefangen habe zu rauchen. Das war finanziell (und vermutlich auch gesundheitlich) eine sehr schlechte Entscheidung, die ich getroffen habe. Wie wichtig Gesunde Finanzen und ein gesunder Körper für die finanzielle Freiheit sind, kannst du auch mal nachlesen.

Hätte mir damals jemand auf die Füße getreten und vorgerechnet, was das Rauchen kostet… wäre ich vermutlich auch nicht so schlau gewesen aufzuhören oder gar nicht erst anzufangen ;-) … manche Dinge lernt man vermutlich erst mit den Jahren.

Verzichte lieber jetzt als später!

Es ist immer schwer heute zu verzichten und dafür später mehr zu haben. Das ist etwas, wofür man eine Menge Willenskraft braucht, besonders als junger Mensch. Aber die Erfahrung zeigt mir mittlerweile, dass sich ein Verzicht heute (besonders von fragwürdigen und unnötigen Dingen), in der Zukunft mehr als auszahlt. Die Unabhängigkeit, die man erreichen kann, die freie Zeiteinteilung, sind Gold wert. Im nachhinein betrachtet, kann ich für mich den Schluss ziehen, dass ich im Alter das Geld besser (unterhaltsamer) nutzen kann als als jugendlicher.

Gib dein hart verdientes Geld nicht für Blödsinn aus!

Die paar Euro oder auch Mark, die man als Kind/Teenager durch das Zeitungsaustragen, Babysitting oder Hundeausführen verdient hat, mögen zu diesem Zeitpunkt nicht nach viel aussehen. Aber stell dir Mal vor, du hättest das Geld statt es für Süßigkeiten oder ein Computerspiel auszugeben, in etwas investiert, was dir später noch etwas bringt. Seien es Sammelkarten, die mit der Zeit an Wert gewonnen hätten oder auch ein Sparplan. Reduziere unnötige Ausgaben und baue dir lieber einen kleinen Notgroschen auf. Dieser wird dir noch ein paar Mal aus der Patsche helfen!

Lerne etwas Vernünftiges!

Wie wichtig die Schule und eine gute Ausbildung sind sieht man leider in jungen Jahren überhaupt nicht. Diese Sprüche „Du tust das nicht für mich, sondern für dich“ hingen mir als Kind und Jugendlicher zu den Ohren raus. Verstanden habe ich die Aussage scheinbar nicht. Ja, das ist auch sehr wichtig. Aber es ist, wie es ist. Etwas vernünftiges zu lernen wird viel zu deinem späteren Leben beitragen. Wenn du die Chance bekommst, nutze sie.

Es ist aber nicht mit der Schule und Ausbildung getan. Lerne stetig weiter und investiere in dich selbst!

Schleppe nicht die falschen Freunde mit durch!

Ich weiß nicht, wie oft ich meine „Freunde“ zum Kaffee oder auf einen Burger eingeladen habe… irgendwann wird das leider zur Gewohnheit.
Am Ende bist du der, der ohne Geld im Portemonnaie da steht. Das soll natürlich nicht heißen, dass man nicht großzügig seinen Freunden gegenüber sein sollte. Aber denk immer daran, dass du für das Geld auch arbeiten gehen musst.

Übertreib es nicht mit dem Verprassen deines Geldes!

Sobald man die ersten „richtigen“ Gehaltszahlungen, in Form von Ausbildungsvergütung, auf dem Konto sieht fühlt man sich, als wäre man die reichste Person der Stadt. Dementsprechend gibt man es auch aus… Klamotten kaufen, Coffee to go, mittags essen gehen. Nur weil du jetzt Einkünfte hast, musst du nicht plötzlich von Pausenbrot zum Döner umsteigen. Gib dein Geld mit Bedacht aus.

Spare dein Geld!

Spare mehr von deinem Geld. Ich weiß, du hast nicht viel und es gibt viele Verlockungen. Aber glaube mir, die Computerspiele werden besser. Handys sind nicht wichtig. Und jedes bisschen, das jetzt gespart wird, verdient für dich mit der Zeit ein extra Taschengeld. Das Leben am Strand wird mit Sicherheit besser als ein Leben am tristen Arbeitsplatz. Es ist gar nicht so schwer zu sparen. 10 Spartipps für Anfänger

Verzichte solange es geht auf ein eigenes Auto!

Das Auto oder besser gesagt die Autos, die du im Laufe der Zeit besitzt, werden große Teile deines Azubigehalts auffressen. Auch nach der Ausbildung werden noch große Teile deines Gehalts für die Mobilität draufgehen. Vermeide es ein eigenes Auto zu besitzen so lange wie möglich und greife lieber auf öffentliche Verkehrsmittel zurück.

Investiere nicht blind!

Ein Rat an mein, nicht mehr ganz so junges, Ich: Investiere nicht blind und erkundige dich selbst über die Investments, die du tätigst. Sieh dir die Unternehmen, Dienstleistungen und Produkte ganz genau an. Investiere ein paar Euro in Fachzeitschriften oder lies Blogs über Finanzen. Glaube nicht einfach, was jemand Anderes über ein Unternehmen schreibt, sondern schaue es dir selber an.

Fang an!

Einer der wichtigsten Ratschläge an mein jüngeres Ich: Fang an! Egal was es ist. Denke die Sachen nicht tot. Gedanken machen und Risiken abwägen ist sinnvoll, aber irgendwann ist gut. Fang an zu investieren, so früh wie es geht. Es gibt keine guten Ausreden, nicht anzufangen. Suche dir einen günstigen Anbieter, eröffne ein Depot und lege einfach los. Die Zeit ist dein Freund und je früher du anfängst, umso früher KANNST du wieder aufhören und dein Leben unter Palmen genießen. Das einzige Hindernis bist du selbst. Was kann denn schlimmstenfalls passieren?

Stell dir vor du könntest deine Zeit mit den Dingen verbringen, die dich wirklich glücklich machen. Ich kann es mir bis jetzt leider auch nur vorstellen… NOCH.

Dein reisparer